Sauer macht doch nicht lustig: Warum eine Übersäuerung dem Körper schadet
Immer mehr Menschen leiden unter chronischen Beschwerden: Müdigkeit, Schlappheit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Lustlosigkeit und mehr. Viele machen den Fehler nur die Symptome zu behandeln, zum Beispiel mit pharmazeutischen Medikamenten. Die Ursache der Krankheiten bleibt aber oft bestehen, und die heißt in vielen Fällen Übersäuerung.
Schlechte Ernährung, Bewegungsmangel, Stress oder Alkohol und Zigaretten können nach einiger Zeit zu einer solchen Übersäuerung führen. Unser Körper besteht nämlich zum großen Teil aus Flüssigkeiten, und die haben einen sogenannten pH-Wert. Dieser Wert ist immer unterschiedlich, der Magen beispielsweise sollte sauer sein, also einen Wert von 1 bis 5 haben um effektiv verdauen zu können. Saure Schadstoffe, sogenannte Schlacken, die der Körper neutralisieren muss landen bei einem regelmäßigen Überschuss im Bindegewebe. Ein Mangel an Magnesium und Calcium ist die Folge, denn diese sind für den Säure-Basen-Haushalt zuständig und regulieren den pH-Wert in unserem Körper.
Dass es zum einen zu einer erhöhten Ablagerung von Schlacken kommt und zum Anderen ein Mangel an wichtigen Mineralien entsteht, lässt unseren Organismus an seine Reserven gehen: Knochen, Haare, Nägel. Übersäuerung führt also in manchen Fällen auch zu Haarausfall oder Osteoporose. Unser gesamter Körper befindet sich in einer Starre.
Wie kann man einer Übersäuerung entgegenwirken?
Eine Basenkur kann dabei helfen, über längeren Zeitraum hinweg Schlacken zu lösen, diese zu neutralisieren und wichtige Mineralien dem Körper wieder zuzuführen. Viel trinken, Bewegung und eine basische Ernährung sorgen schon nach kurzer Zeit für mehr Wohlbefinden, schönere Haut und ein stärkeres Immunsystem, Sie fühlen sich rundum wohler. Hierzu kommen beispielsweise basischer Tee, basischer Nahrungsergänzungsmittel und basisches Badesalz zum Einsatz.
Ziel ist es in drei Schritten über mindestens 6 Monate die Schadstoffe zu lösen, den Körper also zu entschlacken. Hier helfen vor allem Basenpulver und basische Nahrungsergänzung. Im zweiten Schritt werden diese neutralisiert. Hier hilft eine erhöhte Zufuhr von Kalzium und Spurenelementen. Der letzte Baustein einer Basenkur besteht aus dem Ausschwemmen der Schlacken über Haut (mit Basenbädern), Urin (mit basischen Tees und viel Wasser), sowie einer basischen und ballaststoffreichen Ernährung um die Darmpassage zu verbessern. Altlasten verlassen Ihren Körper, die leichte aber sehr effektive Ernährungsumstellung sorgt für ein wesentlich besseres Lebensgefühl. Sie fühlen sich stärker, aktiver und gesünder, ohne zu hungern oder sich einseitig zu ernähren. Viele leckere basische Rezepte helfen ausserdem bei der Umstellung von sauren zu basischen und gesünderen Lebensmitteln. Übrigens: auf sauer (also Fleisch, Eier, Zucker usw.) brauchen Sie nicht zu verzichten: 20% der Ernährung dürfen säurebildend sein. Es sollte eben nicht den Hauptanteil ausmachen.
Viel Spaß und Erfolg bei Ihrer Basenkur!
