Der Unterschied zwischen den Webhostern

Grundsätzlich wird hier zwischen zwei verschiedenen Arten von Hostern unterschieden, den Sharehostern und den Freehostern. Doch was ist ein Hoster überhaupt? Ein Webhoster, auch Provider genannt, stellt im Internet Speicherplatz (englisch: Webspace) zur Verfügung. Dieser kann kostenfrei sein, allerdings kann für bestimmte Leistungen auch etwas verlangt werden. Man kann hier Dateien, wie beispielsweise Dokumente, Musik oder auch Webseiten hochladen und sie veröffentlichen oder von anderen runterladen lassen. Der Provider stellt also den Speicherplatz, einen Webserver und eine Netzwerkanbindung zur Verfügung. Allerdings variiert der Leistungsumfang der verschiedenen Anbieter stark. Beginnen tut es bei einer einfachen Webpräsenz und geht bis zu Pakten die ein Web Content Management System beinhalten, sowie Monitoring, Datensicherung, statistische Auswertungen und eine hohe Verfügbarkeit.

Sharehoster

Sharehoster (auch One-Click-Hoster oder Filehoster genannt) sind Anbieter, wo die Dateien direkt gespeichert werden können. Dies kann bei manchen auch ohne Anmeldung passieren. In der Regel passiert dieses hochladen dann über die Webseite des Anbieters, also wird bis auf den Browser kein zusätzliches Programm gebraucht. Nach dem Upload erhält der Nutzer meist eine URL, unter der er die Datei runterladen kann. Will er die Datei löschen, kann er dies per Code tun. Jeder der die Download-URL kennt, der kann diese Datei runterladen, darum sollte man bei privaten Dingen auf eine Verschlüsselung achten. Bezahlen muss man bei diesem Anbieter nicht zwingend, aber bei den Meisten lohnt es sich doch, da dort eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit, längere Datensicherung und weitere Extras geboten werden.

Freehoster

Freehoster sind Anbieter, die kostenlos Speicherplatz zur Verfügung stellen. Als Freehoster werden nur Anbieter bezeichnet, die den Nutzern die Möglichkeit geben, den Quellcode der eigenen Webseite zu bearbeiten oder selbst zu erstellen und eigene Dateien hochzuladen. In der Regel erhält hier der Nutzer nur eine Subdomain oder ein Unterverzeichnis. Finanziert wird dieser Dienst durch eingeblendete Werbung, wie Banner oder Pop-ups, aber auch kleinere Sponsoren, sowie Spenden kommen vor. Im Normalfall sind diese Hoster langsamer als die Sharehoster und die Verfügbarkeit schwankt je nach Zugriff.

Fazit

Als Privatperson reicht ein Freehoster vollkommen aus. Hier kann man mit Freunden oder Familie Dateien wie Bilder vom letzten Urlaub problemlos austauschen. Als Geschäftsmann allerdings, sollte man auf den kostenpflichtigen Anbieter wechseln, da er eine hohe Verfügbarkeit, sowie schnellere Übertragungsraten anbietet.

Artikel Der Unterschied zwischen den Webhostern am 2010-10-15 09:11:58 aufgenommen!




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